Ko Itakura ist auf Schalke schnell zum Stammspieler geworden. Foto: Rabas

Wer Ko Itakura zum Wechsel nach Schalke bestärkte

Ko Itakura ist erst wenige Wochen auf Schalke, aus der königsblauen Zentrale aber bereits nicht mehr wegzudenken.

Im Januar 2019 wagte der heute 24-Jährige den Sprung nach Europa. “Ich war mit der japanischen U18-Nationalmannschaft auf einigen Turnieren im Ausland, die auch diverse Scouts besucht haben. Irgendwann hat Manchester City sogar einen seiner Leute nach Japan geschickt, um meine Spiele vor Ort zu sehen. Als dann die Anfrage kam, war ich ziemlich baff, dass ein derart großer Club Interesse an mir hat. Diese Chance musste ich einfach nutzen”, erzählt der Japaner im Interview mit dem Schalker Kreisel.

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Doch schon vor dem Interesse von City hatte der FC Groningen Kontakt zu Itakura aufgenommen, sodass sich dieser in die Niederlande ausleihen ließ. Dort absolvierte der Innenverteidiger in der abgelaufenen Saison alle Ligaspiele über die volle Distanz. Bei den Olympischen Spielen erreichte er mit Japan den vierten Platz, kam dabei in allen Partien zum Einsatz.Danach ging es zum FC Schalke 04, der eine Kaufoption für den Abwehrspieler hat.

Schwierige Sprache

Die größten Schwierigkeiten hatte Itakura nach seinem Abschied aus seiner Heimat nicht in sportlicher Hinsicht, sondern bei der Verständigung. “Ich konnte kein Wort Englisch, die Sprachstruktur in Europa unterscheidet sich zudem grundlegend von der asiatischen. Es hat ein wenig gedauert, damit klarzukommen – und ich war damit viel stärker beschäftigt als mit kulturellen Besonderheiten”, erzählte Itakura im Kreisel.

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Bei seiner Leihe nach Gelsenkirchen spielte übrigens ein ehemaliger Schalker eine große Rolle. “Unmittelbar vor meinem Wechsel habe ich mich mit Atsuto Uchida getroffen. Er hat mir erzählt, was für ein großartiger Verein der S04 ist”, verriet Itakura.

Frank Leszinski

 

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