Dr. Christopher Brenke -Foto: Heselmann

Therapie nach dem neuesten Stand

Dr. Christopher Brenke ist neuer Chefarzt für Neurochirurgie am Bergmannsheil in Buer. Er tritt die Nachfolge von  Dr. Uwe Wildförster an.

Privat-Dozent Dr. Christopher Brenke heißt der neue Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Bergmannsheil. „Mit Dr. Brenke hat unser Haus einen Operateur mit einem ausgewiesen breiten operativen Spektrum gewonnen, der als Wirbelsäulenchirurg und als Spezialist für Schädel- und Gehirnoperationen eine besondere Expertise hat“, freut sich Klinikchef Werner Neugebauer.

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Neues Ruhr-Wort

„Mein Ziel ist, Patienten mit Gehirn- und Wirbelsäulen-Tumoren im Raum Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck eine individualisierte Therapie nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und auf einem sehr hohen klinischen Niveau in einem Zentrum anzubieten“, sagt der neue Chefarzt und ergänzt: „Zentrum bedeutet hier ein Netzwerk von hochspezialisierten Experten der Neurochirurgie, Neurologie, Neuropathologie, Strahlentherapie, Onkologie und Psychoonkologie. Sie alle bringen ihre Kompetenz zur ambulanten und stationären Behandlung dieser Tumorpatienten ein.“

Start in unruhigen Zeiten

Seinen Start in Buer hätte sich der Mediziner sicherlich leichter vorgestellt: Am 1. April begann er am Bergmannsheil, mitten in der Corona-Krise. Immerhin wurde er gut eingearbeitet: Zwei Monate lange arbeitete er mit seinem Vorgänger, Dr. Uwe Wildförster, zusammen. Wildförster ist nach 21 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand gegangen. Die beiden Ärzte kennen sich gut: „Dr. Wildförster war mein Doktorvater“, erzählt Dr. Brenke.

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Der 48-Jährige habilitierte 2016 nach beruflichen Zwischenstationen als Oberarzt in Deggendorf und Mannheim an der Bochumer Ruhr-Universität. Bis zu seinem Wechsel ans Buersche Bergmannsheil war er seit 2012 am Knappschaftskrankenhaus Bochum zunächst als geschäftsführender und ab Oktober 2017 als leitender Oberarzt tätig. „Ich bin in Bochum, mitten im Ruhrgebiet, aufgewachsen“, erzählt er. „Trotz meiner beruflichen Wanderjahre war mir immer klar, dass meine berufliche Zukunft in dieser Region liegt. Hier in Gelsenkirchen werde ich mich sicher wohlfühlen.“

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