Tod in Kita in Schalke – Polizei ermittelt

Am Montag Nachmittag ist es in einer städtischen Mini-Kita zu einem tödlichen Unglücksfall gekommen, bei dem ein 2-jähriger Junge ums Leben gekommen ist.
Am Montag Nachmittag ist es in einer städtischen Mini-Kita zu einem tödlichen Unglücksfall gekommen, bei dem ein 2-jähriger Junge ums Leben gekommen ist.
Polizeiauto. Symbolfoto: Pixabay

Am Montag Nachmittag ist es in einer städtischen Mini-Kita zu einem tödlichen Unglücksfall gekommen, bei dem ein 2-jähriger Junge ums Leben gekommen ist. Der genaue Unfallhergang muss noch geklärt werden. Zum Unglückszeitpunkt befanden sich vier Kinder und zwei Erzieherinnen in der Einrichtung. Erzieher der Kita an der Franz-Bielefeld-Straße hatten den Jungen gegen 13.45 Uhr nach einem Mittagsschlaf in der Einrichtung leblos aufgefunden. Nach erfolgten Reanimationsmaßnahmen vor Ort brachte ein Rettungswagen den Zweijährigen in ein Gelsenkirchener Krankenhaus, wo das Kind kurz darauf verstarb.Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Oberbürgermeisterin Karin Welge zeigte sich bestürzt: „Ich bin zutiefst erschüttert über diesen tragischen Vorfall. Meine Gedanken sind bei den Eltern und der Familie des Kindes. Ihr Schmerz ist kaum zu ermessen. Wir werden alles tun, um Hilfe und Unterstützung zu organisieren.“
Anne Heselhaus, Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration der Stadt Gelsenkirchen, war am Nachmittag selbst vor Ort. „Das sind Eindrücke, die werde ich so schnell nicht los. Ich bin fassungslos. Mein volles Mitgefühl gilt den Eltern und der Familie des Kindes.“ Die weitere Untersuchung des Unglücksfalls obliegt nun der Polizei. „Die Stadt Gelsenkirchen wird eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten und alles Notwendige tun, um den Vorfall vorbehaltlos aufzuklären“, so Heselhaus.
In den kind- bzw. altersgerecht ausgestatteten Räumen einer Mini-Kita können insgesamt 9 Kinder im Alter von unter 3 Jahren von zwei Tagespflegepersonen betreut und dem jeweiligen Entwicklungsstand angepasst individuell gefördert werden. In den Einrichtungen arbeiten selbstständige Erzieherinnen und Erzieher im Auftrag von GeKita.
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