Töns: Putins Völkerrechtsbruch muss Konsequenzen haben

Der Gelsenkirchener SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Töns fordert nach dem russischen Angriff auf die Ukraine eine klare Haltung des Westens.
Der Gelsenkirchener SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Töns fordert nach dem russischen Angriff auf die Ukraine eine klare Haltung des Westens.
Markus Töns –Foto: SPD

Der Gelsenkirchener SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Töns fordert nach dem russischen Angriff auf die Ukraine eine klare Haltung des Westens. Der vom russischen Präsidenten Waldimir Putin „gestartete Angriffskrieg gegen die Ukraine“ dürfe als „eklatanter Bruch des internationalen Völkerrechts“ von der internationalen Gemeinschaft nicht hingenommen werden.

Putins Handlungen der letzten Tage stellen nach Törn Worten eine neue Eskalation in dem seit Jahren schwelenden Konflikt dar. „Putin zeigt damit sein wahres Gesicht und macht Russland zu einem Aggressor, der im 21. Jahrhundert mit militärischen Mitteln die Grenzen innerhalb Europas verändern will“, sagte Töns, der Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Deutschen Bundestages ist.

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Es war bis vor wenigen Tagen unvorstellbar, dass wieder ein Krieg von europäischem Boden ausgeht. Putins Angriff muss uns eine Warnung sein, unsere Sicherheitsinteressen und die europäische Sicherheitsarchitektur zu stärken“, so Töns weiter.  Nur so sei der Frieden und die Gemeinschaft, „die wir uns über die
letzten Jahrzehnte in Europa erarbeitet haben“, zu wahren. Die
 Europäische Union trage auch Verantwortung für seine umliegenden Partnerländer. „Wir müssen der Ukraine und ihren Menschen zur Seite stehen, deshalb brauchen wir jetzt die stärkst möglichen Sanktionen gegen Russland“, betonte Töns.  Dem Autokraten Putin dürfe in der Ukraine „nicht ungehindert freie Hand“ gelassen werden.

 

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