Warum Leihspieler Reinhold Ranftl auf Schalke nicht funktionierte

Bei Austria Wien hat die Karriere von Schalke-Leihspieler Reinhold Ranftl neuen Schwung bekommen. Foto: Leszinski

Von den ausgeliehenen Spielern des FC Schalke 04 sorgt aktuell Reinhold Ranftl bei Austria Wien für positive Schlagzeilen. Bei den Königsblauen erfüllten sich seine Erwartungen nicht.

Voller Euphorie war Reinhold Ranftl im Sommer 2021 zum FC Schalke 04 gewechselt. Der Österreicher galt als exzellenter Flankengeber und stabiler Verteidiger. Doch seine Fähigkeiten kamen in Gelsenkirchen nicht zum Tragen.

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Im Gespräch mit dem „Kicker“ erläuterte der Österreicher, warum er nach seiner Meinung nicht in Schwung kam. „Am Anfang hatte ich eine unglaubliche Erwartungshaltung an mich selbst und die Fans auch an mich. Ich war sehr beliebt, habe es in der Vorbereitung ganz gut gemacht, aber es teilweise nicht auf den Platz bekommen, was ich mir vorgenommen habe“, so der 30-Jährige.

Abwärtsspirale gestoppt

Dies führte mehr und mehr zu einer Abwärtsspirale. Er habe die Leichtigkeit in seinem Spiel verloren. „Ich habe mit der Kritik nicht so gut umgehen können und dadurch komplett mein Selbstvertrauen verloren“, erzählte Ranftl.

Doch die Leihe zu Austria Wien machte sich bisher bezahlt. Ranftl hat in der österreichischen Bundesliga im zweiten Spiel in Serie getroffen. Für Austria Wien erzielte der 30-Jährige das 1:0 im Heimspiel gegen den SC Austria Lustenau. Nach 90 Minuten hieß es 2:2.

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Die Zwischenbilanz fällt ordentlich aus. In der Liga gab es bisher zwei Siege, drei Remis und zwei Niederlagen, im ÖFB-Cup steht man im Achtelfinale und im Europacup erwischte die Austria in der Conference-League eine attraktive Gruppe.

Die Ausleihe des Österreichers läuft eine Saison, sein Vertrag auf Schalke ist bis zum 30. JUni 2024 datiert.

les
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