Überzeugte in Köln, in Schalke nicht. Foto: Rabas

Warum Schalke keine Chance mehr hat, den Abstieg zu verhindern

Zwar sind noch zwölf Spieltage in der Bundesliga zu absolvieren, aber die Chancen auf den Schalker Klassenerhalt sind gleich Null. Die Gründe.

Winter-Transfers zünden nicht: Es waren große Namen, die Schalke im Januar verpflichtete: Klaas-Jan Huntelaar, Sead Kolasinac oder Weltmeister Shkrodan Mustafi sollten dem Tabellenletzten neue Impulse bei der Aufholjagd bringen. Das war ein Trugschluss. Huntelaar kam angeschlagen aus Amsterdam, verletzte sich auf Schalke erneut und hat deshalb erst ganze zehn Minuten für die Königsblauen gespielt.

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Kolasinac ist zwar ein Führungsspieler, aber nur verbal, leistungsmäßig ist er bisher auch nur ein Mitläufer. Und Mustafi fehlt die Spielpraxis, zudem hat er nun muskuläre Probleme und fiel im Derby aus.

Laufschwächste Mannschaft

 

Mangelnde Fitness: Bei der Anzahl der Sprints belegen die Schalker den 13. Rang in der Liga, bei der Anzahl der gelaufenen Kilometer sind sie mit Abstand Letzter. Wenn es schon nicht spielerisch läuft, sollte man wenigstens in konditioneller Hinsicht fit sein. Aber auch das ist nicht der Fall.

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Unausgewogener Kader: Die Spielertypen passen in dieser Mannschaft offenbar nicht zusammen. Dabei haben viele Spieler ihre Klasse in der Vergangenheit unter Beweis gestellt. Suat Serdar spielte noch im vergangenen September für die Nationalmannschaft. Mark Uth war in der Rückrunde der vergangenen Saison an elf Treffern beteiligt – allerdings nicht für Schalke, sondern für den 1. FC Köln, an den er ausgeliehen war. Amine Harit dribbelte nicht nur in der Vizemeister-Saison 2017/2018 reihenweise Gegner aus. In dieser Spielzeit glänzte er beim einzigen Schalke Saisonsieg, dem 4:0 gegen Hoffenheim.

Einige Spieler sind zu langsam

Doch das Gesamtkonstrukt passt nicht. Andere Kicker wie Bastian Oczipka, Omar Mascarell oder Benjamin Stambouli sind zu langsam und deshalb kaum noch bundesligatauglich.

Frank Leszinski

 

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