Sorgenvoller Blick: Schalke-Teammanager Sascha Riether. Foto: Rabas

Auf Schalke geht die Angst vor dem Abstieg um

Nach der 0:2-Heimniederlage geht beim FC Schalke 04 die Angst vor dem Abstieg um. Die Schalker Entscheidungsträger wirken immer ratloser, wenn sie die Auftritte der eigenen Mannschaft kommentieren. Ein Beispiel: Die Aussagen von Lizenzspiel-Koordinator Sascha Riether.

„Wenn man das Spiel sieht, denkt man: Was trainieren die denn? Wir können es im Moment aber im Spiel nicht umsetzen. Klar ist, wir geben alles“, so der 37-Jährige dem dann auch noch ein Freudscher Versprecher unterlief, als er hinzufügte: „Bis zum bitteren Ende.“

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Nach jetzt 24 Bundesligaspielen in Folge ohne Sieg ist der FC Schalke 04 zu einem Abstiegskandidaten mutiert, der beim 0:2 gegen Wolfsburg vor allem in den ersten 30 Minuten auch so spielte.

Trendwende bleibt aus

 

Mit solchen Leistungen wie gegen die „Wölfe“ ist das bittere Ende, der Abstieg in die 2. Liga, längst nicht mehr ausgeschlossen. Auch der neue Trainer Manuel Baum hat bisher keine Trendwende geschafft. Unter seiner Regie wurden in sechs Partien kümmerliche drei Punkte geholt. Mark Uth: „Der Trainer ist die ärmste Sau“.

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Die Reaktionen an der Basis sind entsprechend. In den sozialen Netzwerken wird Schalke mit Hohn und Spott überschüttet. Charakterisierungen wie „schlechteste Schalker Mannschaft der Vereinsgeschichte“ sind noch eher die harmlosen Formulierungen.

Rüffel für Harit

 

Auch Sportvorstand Jochen Schneider ist enttäuscht. Vor allem über Amine Harit. Der Marokkaner läuft seit Wochen seiner Form hinterher. Gegen Wolfsburg wurde er nach 39 Minuten ausgewechselt und verschwand sofort in der Kabine.

„Von Amine Harit bin ich deshalb sehr enttäuscht, weil er ein unglaubliches Potential hat, dieses aber in den vergangenen Monaten nicht in Leistung hat ummünzen können. Wie er nach seiner Auswechslung vom Platz gegangen ist, ist nicht akzeptabel. Darüber werde ich mit ihm selbstverständlich zu Beginn der Woche sprechen,“ kündigte Schneider im Gespräch mit “Hallo Buer” an.

Frank Leszinski
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