Für die Entschärfung wird das Gebiet um den Fundort weiträumig evakuiert und gesperrt. Symbolfoto: Redaktion Stadtgeschehen Lübeck/Pixabay

Bombenentschärfung: Rund 1.500 Anwohner
müssen evakuiert werden

Eine Fliegerbombe wurde in Gelsenkirchen-Schalke gefunden. Rund 1.500 Anwohnerinnen und Anwohner müssen für die Entschärfung evakuiert werden.

An der Lessing-Realschule/Funkenburg 17 in Gelsenkirchen-Schalke wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Fünf-Zentner-Bombe wird laut Stadt am Dienstag freigelegt und entschärft. Das Gebiet um den Fundort wird bis 13.30 Uhr weiträumig evakuiert. Die Entschärfung selbst ist für 15 Uhr vorgesehen.

Schulen und Kindertagesstätten bleiben geschlossen

Von der Evakuierung sind rund 1.500 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen. Darunter sind auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren- und Pflegeheims der Arbeiterwohlfahrt in der Grenzstraße 47/49. Alle Schulen und Kindertagesstätten im Bereich des Bombenfundes werden evakuiert und bleiben geschlossen. Von der Schule zurückkehrende Kinder dürfen den Evakuierungsbereich ebenfalls nicht betreten. Während der Entschärfung werden die Overwegstraße sowie weitere Straßen und Zuwegungen gesperrt.

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Eine Sammelstelle für evakuierte Anwohnerinnen und Anwohner ist im Sportzentrum Schürenkamp an der Grenzstraße 1 eingerichtet. Dort muss zum Schutz vor dem Corona-Virus eine FFP2-Maske getragen werden.

Leitstelle des Ordnungsamts informiert Anwohner

Wer körperlich stark eingeschränkt ist, kann auf Wunsch durch einen Hilfsdienst transportiert werden, der unter Tel. 0209-19222 zu erreichen ist. Die Angabe, ob liegend oder sitzend transportiert werden muss, oder ob die Mobilität lediglich eingeschränkt ist, ist dabei wichtig. Die Leitstelle des Ordnungsamtes steht unter Tel. 0209_169-3000 für Fragen von Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung. Die Stadt will über die städtische Internetseite, Facebook und Twitter über die aktuellen Entwicklungen informieren.

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