Corona
Symbolbild von Gerd Altmann auf Pixabay

Fast 3.200 Menschen sind bislang in Gelsenkirchener Pflegeheimen gegen das Corona-Virus geimpft worden. Das entspricht einer Quote von nahezu 34 Prozent.

Das Corona-Infektionsgeschehen liegt in Gelsenkirchen weiterhin auf hohem Niveau, hat sich aber gegenwärtig etwas entspannt, meldet die Stadt. So ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf 202,6 gesunken. In den Gelsenkirchener Krankenhäusern werden derzeit 114 infizierte Menschen stationär behandelt. Davon befinden sich 22 auf der Intensivstation, von denen 17 beatmet werden. Die Auslastungsquote der Intensivkapazitäten mit Patientinnen und Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, beträgt 19,8 Prozent.

Lage in Pflegeheimen entspannt sich

Auch in den Gelsenkirchener Pflegeeinrichtungen ist eine leichte Entspannung der Corona-Lage zu verzeichnen: Derzeit sind noch 136 Bewohnerinnen und Bewohner und 52 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen mit dem Corona-Virus infiziert. An den Weihnachtstagen lag die Zahl der infizierten Bewohner noch bei 227 und die der infizierten Beschäftigten bei 120.

Werbung

81 Pflegeheim-Bewohner sind in Gelsenkirchen seit dem 1. Oktober 2020 an oder mit Corona verstorben. Deshalb ist die „vulnerable“ Bevölkerungsgruppe der Pflegeheimbewohner auch die erste Gruppe, die seit dem 27. Dezember 2020 in Gelsenkirchen mit der neuen Corona-Schutzimpfung durch Mobile Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) geimpft wird.

Über 15.000 über 80-Jährige werden angeschrieben

Bei den Impfungen in den Einrichtungen geht es weiter voran: 17 Tage nach Beginn der Impfungen sind hier 3.194 Menschen geimpft. Die Impfquote in den Pflegeinrichtungen liegt damit zum jetzigen Zeitpunkt bei 33,67 Prozent. Weitere Impfungen sind bereits geplant und terminiert. In der nächsten Woche werden in Gelsenkirchen über 15.000 Menschen über 80 Jahren, die zuhause leben, angeschrieben. Ab Ende Januar haben diese die Möglichkeit, einen Impftermin im Impfzentrum in der Emscher-Lippe-Halle zu vereinbaren.

Werbung

„Das sind gegenwärtig leicht positive Entwicklungen, dennoch bleibt die Lage natürlich weiter angespannt“, so Gesundheitsdezernent und Krisenstabsleiter Luidger Wolterhoff. „Deswegen bleiben wir auch weiterhin in Gesprächen mit dem Land, um abzuklären, ob es Entwicklungen gibt, die weitergehende Maßnahmen erfordern.“

Menü
%d Bloggern gefällt das: