Sperrstunde

Gastronomische Einrichtungen müssen nun von 24 bis 6 Uhr schließen. Symbolfoto von Gerd Altmann auf Pixabay

Gelsenkirchen ist jetzt Corona-Risikogebiet. Ab 14. Oktober gelten Maßnahmen, die weitere Infektionen eindämmen sollen. Für die Gastronomie gilt jetzt eine Sperrstunde ab 24 Uhr.

Am 13. Oktober wurde mit 58,9 Neuinfektionen erstmals die kritische Sieben-Tage-Marke von 50 überschritten. Am 14. Oktober ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nochmals gestiegen – auf aktuell 61 (Stand: 14. Oktober). Auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) wird der Wert niedriger angegeben. Ursache für den falschen Wert ist der Stadt zufolge ein technischer Fehler bei der Datenübermittlung an das RKI. 

Verkauf von Alkohol ebenfalls verboten

Neben vier Maßnahmen, die die Stadt bereits am 13. Oktober angekündigt hat (s. Artikel „Corona: Gelsenkirchen ist Risikogebiet“) gilt nun auch eine Sperrstunde. Gastronomische Einrichtungen müssen ab sofort von 24 bis 6 Uhr schließen. Auch der Verkauf von Alkohol an beispielsweise Tankstellen und Kiosken ist in dieser Zeit verboten.

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Die Stadt habe diese Zeiten in Abstimmung mit dem Landeszentrum für Gesundheit und unter Berücksichtigung der Regelungen in vergleichbaren umliegenden Städten festgelegt. „Damit folgen wir den Vorgaben, die uns das Land gemacht hat, bewegen uns aber in einem moderaten Rahmen, der auch die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt“, erklärt Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff. „Denn in Gelsenkirchen sind es nicht irgendwelche großen Ausgehmeilen, die für das Infektionsgeschehen ursächlich sind, sondern in der Hauptsache Zusammenkünfte im privaten Rahmen.“

Inzidenzwert muss an sieben Tagen unter 50 liegen

Die verschärften Maßnahmen werden erst wieder aufgehoben, wenn der Inzidenzwert an sieben aufeinander folgenden Tagen unter 50 liegt.

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