Die Wandergesellen Andreas Lipp, Johannes Böhm und Arthur Duttenhöfer im Gespräch mit Oberbürgermeisterin Karin Welge. Foto: Stadt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Wandergesellen besuchen Welge

Drei Wandergesellen, Zimmerleute auf der Walz, haben Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge einen Besuch abgestattet.

Andreas Lipp, Johannes Böhm und Arthur Duttenhöfer sind seit nahezu drei Jahren unterwegs und somit fast am Ende ihrer Gesellenwanderung angekommen. Unabhängig voneinander sind die drei in Freiburg, Rottweil und in der Nähe von Augsburg beheimateten Handwerker gestartet, bevor sich ihre Wege gekreuzt haben. Ihre Wanderjahre haben sie bis nach Irland, Schweden und Bulgarien gebracht. Sie wollten noch in die Nachbarstadt Bochum weiterziehen, um am dortigen überbetrieblichen Ausbildungszentrum für Zimmerleute für ihre Zunft und die Wanderjahre zu werben.

Walz gehört zum Immateriellen Kulturerbe

Von Oberbürgermeisterin Karin Welge bekamen sie das obligatorische Glas Wasser, das Stadtsiegel für ihr Wanderbuch und eine kleine Unterstützung für die weitere Reise. Über mangelnde Arbeitsangebote während der Pandemie können sich die drei Zimmerleute übrigens nicht beklagen. Die Baubranche habe keinen Einbruch erlitten, erklärten die drei jungen Männer. Seit 2015 gehört die Handwerksgesellen-Wanderschaft Walz als eine Kulturform zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

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