Gelsenkirchen: Welche Anforderungen stellen Senioren an Stadt?

Welche Anforderungen stellen Seniorinnen und Senioren an die Stadt Gelsenkirchen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Konferenz.
Welche Anforderungen stellen Senioren an die Stadt Gelsenkirchen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Konferenz.
Bei der Konferenz saßen Oberbürgermeisterin Karin Welge und Sozialdezernentin Andrea Henze (v. l.) auf dem Podium. Foto: Stadt Gelsenkirchen

 

Wie sieht Gelsenkirchen im Jahr 2030 aus Sicht der älteren Genration aus und welche Anforderungen stellen die künftigen Seniorinnen und Senioren an ihre Stadt? Diese und ähnliche Fragen wurden am Dienstag im Hans-Sachs-Haus bei der Konferenz „Gut älter werden in Gelsenkirchen 2005 – 2030“ diskutiert. Grundlage war eine zuvor durchgeführte Umfrage, zu der im Oktober 2021 rund 8.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen 55 und 64 Jahren teilnehmen konnten. Jedoch füllten nur rund zehn Prozent den Fragebogen aus und beteiligten sich direkt an der Umfrage.

Die Konferenz haben insgesamt 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besucht. Politik, Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger, Engagierte, Akteure des Inklusionsprozesses und Behindertenverbände sowie viele Akteure der Pflege- und Gesundheitswirtschaft haben ihre Erfahrungen und Ideen eingebracht. Neben der Vorstellung der Befragungsergebnisse, wollten die Organisatoren mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen und darüber diskutieren, wie Gelsenkirchen 2030 aussehen kann, um altersfreundlicher zu werden. Abgefragt wurden die Bedarfe und die Bedürfnisse der „Baby-Boomer“ oder „neuen Seniorinnen und Senioren“, die der Stadt Hinweise darauf geben sollen, welche Wege Gelsenkirchen in Richtung Altersfreundlichkeit beschreiten sollte.

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Welge: „Gelsenkirchen hat sich früh auf den Weg gemacht“

Oberbürgermeisterin Karin Welge sieht die Stadt bereits gut aufgestellt: „In der Tat hat sich Gelsenkirchen früh auf Weg gemacht, und darüber bin ich sehr froh. Nicht zuletzt, weil wir jetzt auf den Erfahrungen aufbauen können, die wir bereits gemacht haben, und auf die Strukturen, die wir errichtet haben. Auf das gesamte Miteinander von Ehren- und Hauptamtlichen in unserem Generationennetz – auch wenn die Strukturen in der Pandemie etwas gelitten haben und wir sie jetzt sicher erneuern müssen. Für mich heißt das: Das, was wir bisher schon machen und gemacht haben – und warum wir heute hier sind – das wird also noch einmal wichtiger: Miteinander sprechen, den Weg gemeinsam entwickeln. Es geht nur gemeinsam.“

Der Gelsenkirchener Senioren- und Behindertenbeauftragte Julius Leberl ergänzt: „Die Ergebnisse der Tagung und der Gruppenarbeit zum Ende der Veranstaltung werden wie das Umfrageergebnis mit in den Masterplan aufgenommen und in den Quartiersentwicklungsprozessen erneut aufgegriffen“, sagt Leberl. „Ferner wird die Stadt in Kooperation mit dem Generationennetz in den kommenden Monaten zu Fachgesprächen einladen, um über die Auswirkungen und Lehren der Coronapandemie mit lokalen und überregionalen Akteuren ins Gespräch zu kommen.“

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