Das Kunstmuseum Gelsenkirchen zeigt in einer aktuellen Ausstellung abstrakte Kunst der 1960er-Jahre.
Die Grafik „Croissant noir sur fond jaune“ von Hans Hartung. Foto: © VG Bild-Kunst 2021

Kunstmuseum zeigt abstrakte Kunst der 1960er-Jahre

Das Kunstmuseum Gelsenkirchen zeigt in einer aktuellen Ausstellung abstrakte Kunst der 1960er-Jahre.

Ganz abstrakt geht das Kunstmuseum in die Weihnachtszeit. Grafiken, die unterschiedliche Tendenzen ungegenständlicher Kunst der 1960er-Jahre zeigen, werden seit Dienstag im Grafikkabinett des Kunstmuseums gezeigt.

Radikal abstrakte Formen

Die Kunst der 1960er-Jahre fand zu neuen abstrakten Formfindungen, die die Kunst der westlichen Welt nachhaltig veränderte. Diese radikal abstrakten Formen fanden auch in der Grafik ihren Niederschlag. Dabei lassen sich sowohl Tendenzen der geometrischen Abstraktion finden, als auch solche, die sich von allen Form- und Kompositionsprinzipien abwandten. Somit rückte das Malen als Tätigkeit und eigenständiger Akt in den Vordergrund – auch der Grafik.

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Das Kunstmuseum Gelsenkirchen hat zahlreiche abstrakte Werke in seiner Sammlung. In der aktuellen Ausstellung finden sich unter anderem Werke von Willi Baumeister, Hans Hartung und Ed Reinhardt. Die Werkschau „Abstrakte Kunst der 1960er-Jahre“ ist bis zum 30. Januar 2022 im Grafikkabinett des Ausstellungshauses an der Horster Straße 5-7 zu sehen.

Besuch nur für Geimpfte und Genesene

Rund um das Grafikkabinett präsentiert sich das Museum zudem mit verschiedenen Dialogen in der Sammlung: Wechselreiche Gegenüberstellungen bieten dabei die Themen „Alt und Neu“, „Landschaften – Industrie und Idyll“, „Farbe und Form“, „Stile in Kontrast“, „Darstellung des Menschen“, „Stillleben im Dialog“ sowie die „Konkrete Kunst“.

Das Museum ist dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei. Derzeit ist ein Besuch nur für Geimpfte und Genesene gestattet (2-G-Regel), ein entsprechender Nachweis muss vor Ort vorgezeigt werden.

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