Mit welchen Tricks Schalkes Kaderplaner Rouven Schröder arbeitet

Neuzugang Alex Král trainierte am Donnerstag das erste Mal mit seinen neuen Mannschaftskameraden. Foto: Leszinski

Nach Maya Yoshida und Cedric Brunner hat Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder mit Alex Král innerhalb weniger Tage einen dritten Neuzugang verpflichtet.

„Es war keine spontane Verpflichtung“, sagte der 46-Jährige. „Aber manche Dinge dauern länger. Denn auch andere Vereine sind an Alex interessiert gewesen. Deshalb sind wir sehr froh, dass er sich am Ende mit vollster Überzeugung für uns entschieden hat.“

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Kontakt zu dem neuen Mann für die Sechs hatte Schröder in den vergangenen Wochen immer wieder. Sogar eine virtuelle Arena-Führung per Facetime-Call hat stattgefunden. „Dabei habe ich ihm auch ein Foto von Jiri Nemec in unserem Stadion gezeigt“, so der Sportdirektor. Der Eurofighter ist nicht nur auf Schalke eine Legende, sondern auch in Králs Heimat als langjähriger Nationalspieler bestens bekannt.

“Positive Körpersprache”

„Alex hat ein sehr gutes Auftreten gezeigt und ist ein sehr offener Mensch. Ein Charakter, wie wir ihn auch erwartet haben“, berichtet Schröder. „Für seine 24 Jahre ist Alex bereits sehr erfahren und hat eine positive Körpersprache. Er wird unserer Mannschaft definitiv guttun.“

Zumal es wichtig sei, für die Mission Klassenverbleib eine gute Tiefe im Kader zu haben. „Eine Mannschaft besteht nicht nur aus elf Spielern. Konkurrenzkampf tut jedem Einzelnen gut“, erklärt der Sportdirektor. „Am Ende geht es dann immer um den Erfolg des Vereins.“

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Abgänge möglich

In den Kader könne bis zur Schließung der Transferliste aber noch weitere Bewegung, sagt Schröder. Und zwar in beide Richtungen. „Wenn man sich unser aktuelles Aufgebot anschaut, dann sind wir an dem Punkt angelangt, an dem wir auf der Abgangsseite etwas umsetzen müssen.“

Sechs Abgänge hat es bereits gegeben, und weitere werden folgen. Im Fokus stehen dabei Amine Harit, Ozan Kabak und Can Bozdogan, die allesamt in der Vorsaison auf Leihbasis bereits für einen anderen Club aufgelaufen sind. Das Trio verfüge über Top-Profile und sei sicherlich für viele Vereine interessant, erklärt der Sportdirektor.

Frank Leszinski

 

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