Schalkes Fans zittern momentan mit ihrer Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft. Foto: Rabas

Schalke: Im Heimspiel gegen Köln zählt nur ein Sieg

Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde empfängt Schalke 04 am Mittwoch (18.30 Uhr) den 1. FC Köln. Für die Königsblauen zählt nur ein Sieg.

 

Wird dieses Ziel nicht erreicht, droht Schalke als Tabellen-Schlusslicht frühzeitig den Anschluss zu den übrigen Bundesligamannschaften zu verlieren. Deshalb wollen sich die Blau-Weißen unbedingt verstärken. Der geplante Transfer von Klaas-Jan Huntelaar ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Im Optimalfall hofft Schalke, dass der “Hunter” schon am Mittwoch gegen die Domstädter spielen kann.

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Längst muss Schalke wegen seines sportlichen Niedergangs zweigleisig planen. Finanzchefin Christina Rühl-Hamers hat sich auch bei einem möglichen Abstieg optimistisch über die Zukunft des Vereins gezeigt.

Schalke plant zweigleisig

 

“Wenn es um eine Saison in der 2. Liga geht, bin ich überzeugt, dass Schalke 04 das hinbekäme, ohne allzu viel an Konzepten und Strukturen verändern zu müssen”, sagte Rühl-Hamers dem “Kicker”. Das gelte allerdings nur unter der Bedingung, dass die “Knappen” nach dem Abstieg auch den direkten Wiederaufstieg schaffen würden. Ansonsten müssten andere Maßnahmen ergriffen werden.

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Für Kölns Trainer Markus Gisdol ist die Partie auf Schalke eine besondere, weil er dort 2011/2012 als Co-Trainer gearbeitet hat. Gisdol: “Wir wissen, dass wir vieles geraderücken und zeigen können, wir wissen aber auch um die immense Bedeutung für den Gegner.”

 

Wiedersehen mit Gisdol

 

Die Gastgeber, deren bisherige Ausbeute fünf Punkte geringer ist als die des FC, hätten “nach meinem Empfinden etwas mehr Druck, das Spiel gewinnen zu müssen”.

 

An zehn der letzten elf Spieltage brachte Köln nur eine einstellige Anzahl von Torschüssen zustande, inzwischen sind die Rheinländer mit 139 Torschüssen in der Hinsicht gemeinsam mit Arminia Bielefeld die ungefährlichste Mannschaft. “Das geht zulasten der Umschaltbewegung, das müssen wir akzeptieren”, findet Gisdol und weiß: “Wir haben mit Ball nicht das größte Selbstbewusstsein, aber wir arbeiten daran.”

Frank Leszinski

 

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