Omar Mascarell könnte gegen Köln sein Comeback feiern. Foto: Rabas

Schalke: Omar Mascarell ist wieder ein Startelf-Kandidat

Schalke-Trainer Christian Gross gibt sich vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln kämpferisch: “Wir haben uns geschworen, dass es nur noch eine Richtung geben sollte – nach oben”.

 

Gross will nicht noch einmal so ein passives Auftreten wie in Frankfurt  sehen, gegen den 1. FC Köln am Mittwoch fordert er “mehr Druck nach vorne”. Omar Mascarell ist wieder ein Startelf-Kandidat.

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Seit dem 1:3 in Frankfurt sind die Schalker mit ihren nur sieben Zählern und einer Tordifferenz von -29 (!) erneut Letzter – und werden nur den Anschluss an den Relegationsrang wiederfinden, wenn sie gegen den 1. FC Köln gewinnen, der diesen Platz derzeit mit zwölf Punkten innehat.

 

Gross beklagt Passivität

 

Gross glaubt, dass am Mittwoch “das Hauptaugenmerk auf der Defensive” liegen wird: “Kalkuliertes Risiko ist angesagt.” Trotzdem erwartet er von seiner Mannschaft, dass sie “druckvoller nach vorne agiert”, als sie das zuletzt in Frankfurt getan hat. “Da waren wir zu passiv und hatten zu schnelle Ballverluste.”

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Abgesehen vom 4:0 gegen Hoffenheim ist die Torgefährlichkeit eines der ganz großen Mankos der Gelsenkirchener. Gross sagt: “Jeder ist zum Toreschießen eingeladen.” Umgesetzt hat das in diesem Jahr bislang hauptsächlich nur Matthew Hoppe. “Seine positive Entwicklung beruht vor allem auf seinem Ehrgeiz”, sagt der Trainer über den 19-jährigen Stürmer, der dreimal gegen Hoffenheim traf und einmal in Frankfurt. “Kostproben seines Könnens hat er schon abgeliefert, aber er muss in sämtlichen Bereichen seines Spiels noch Fortschritte machen.”

 

“Ich kenne die Tabellenlage”

 

Die Einsätze von Innenverteidiger Salif Sané und Mittelfeldspieler Alessandro Schöpf sind weiter fraglich, Omar Mascarell hingegen ist “bereit für die Startformation”, sagte Gross. Gegen die Eintracht saß der etatmäßige Kapitän zumindest schon wieder auf der Bank, eingewechselt wurde er aber nicht. Sein bislang letztes Spiel über die volle Distanz absolvierte er anderthalb Wochen vor Weihnachten beim 2:2 in Augsburg, da hieß der Trainer noch Manuel Baum.

 

Mit einem Sieg kann Schalke den Rückstand zu Relegationsrang 16 auf zwei Punkte reduzieren. “Ich kenne die Tabellenlage. Es ist eine der vielen Schicksalspartien, davon haben wir noch viele vor uns”, sagte der Schalke-Coach. Bei allem Druck, der auf dem Traditionsclub laste, gehe es für Gross darum, “das Mögliche möglich zu machen”.

Frank Leszinski
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