Ausverkauft: 15.000 Zuschauer erlebten im Grünwalder-Stadion das Pokalspiel zwischen 1860 München und Schalke 04. Foto: Leszinski

Schalke-Stürmer Marius Bülter: “Ich bin sehr enttäuscht”

Die Schalker Stimmungslage nach dem Pokalaus bei einem Drittligisten war entsprechend. Überall waren nur lange Gesichter zu sehen.

Stürmer Marius Bülter sagte auf der Schalker Homepage: “Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben nicht gut gespielt. Das Spiel verloren haben wir in der Anfangsphase. Die erste Viertelstunde war einfach schlecht von uns. Danach haben wir uns reingekämpft, hatten auch nach der Roten Karte unsere Möglichkeiten und haben alles versucht, um den Ausgleich zu erzielen. Das ist uns leider nicht gelungen.”

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Während Bülter und Co. enttäuscht in die Kabine schlichen, wollten die Ehrenrunde im Stadion an der Grünwalder Straße für die Löwen-Spieler überhaupt kein Ende nehmen. Löwen-Trainer Michael Köllner war stolz auf sein Team: “Meine Mannschaft hat einen fantastischen Fight hingelegt. Es war kein glückliches 1:0, weil wir in den 90 Minuten viele Möglichkeiten gehabt haben. Die Jungs sind läuferisch an ihre Grenzen gegangen”.

Mölders sorgt für Schlagzeile

Das konnte man von Schalke zumindest in der Anfangsphase nicht sagen. Bis der Zweitligist ins Spiel fand, lagen die Schalker schon 0:1 zurück und schafften es nicht mehr, die Partie zu wenden. Erschwerend trug dazu natürlich die lange Unterzahl, bedingt durch die Rote Karte von Malick Thiaw, bei.

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Löwen-Kapitän Sascha Mölders lieferte hinterher noch eine Schlagzeile, weil er den Schriftzug “FC Schalke 04” auf seinem Trikot überklebt hatte. Im Interview nach der Partie erklärte der Stürmer, warum er zu dieser Maßnahme griff. “Ich tue mich als Essener Junge schwer, wenn Schalke 04 auf meinem Trikot steht”, erklärte der Routinier gegenüber “Sky” .

“Kurz schütteln”

Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis empfahl seinen Spielern, sich jetzt “kurz zu schütteln, dann geht es am Freitag in Heidenheim weiter”. Dort dürften Martin Fraisl, Thomas Ouwejan und Simon Terodde in die Startelf zurückkehren. Die Entscheidung von Grammozis, auf diese Leistungsträger zu verzichten, brachte ihm viel Kritik ein.

Frank Leszinski

 

 

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