Will auf dem Transfermarkt noch einmal zuschlagen: Jochen Schneider. Foto: Rabas

Schalke sucht noch eine Verstärkung für die Offensive

Nach Sead Kolasinac, Klaas-Jan Huntelaar und William plant Schalke noch mit einem vierten Neuzugang. Das verriet Schalke-Vorstand Jochen Schneider im „Doppelpass“.

„Wir würden gerne noch einen Spieler verpflichten“, sagte Schneider. Viel Zeit bleibt allerdings nicht mehr, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Am Montag um 18 Uhr schließt das Transferfenster für die Winterperiode.

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Der zuletzt gehandelte Erik Thommy vom VfB Stuttgart wird es nicht, betonte Schneider. Auch Joao Victor vom VfL Wolfsburg wird nicht kommen, weil die „Wölfe“ keinen Spieler mehr ausleihen wollen. Schalke will laut Schneider noch einen Offensivspieler verpflichten, den Durchsetzungsvermögen und Körperlichkeit auszeichnet.

Wieder Ärger mit Harit

Dem Verein und den Spielern empfahl Schneider, sich von der Tabellensituation frei zu machen. „Es bringt nichts, jeden Tag daraufzublicken“, so der 50-Jährige.

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Ansonsten mühte sich der Schalker Sportvorstand, zumindest ein bisschen Optimismus auszustrahlen. Beim 1:1 in Bremen hatte Schlusslicht Schalke zwei ganz verschiedene Gesichter gezeigt. “In der ersten Halbzeit waren wir gut”, resümierte Schneider, “in der zweiten viel zu ängstlich. Da hatten wir plötzlich Angst, etwas zu verlieren.”

Ärger gibt es wieder einmal um Amine Harit, der seine Auswechslung mit grimmiger Miene und dem Wegwerfen seiner Handschuhe begleitet hatte. Trainer Christian Gross konnte zwar nachvollziehen, dass der Spieler enttäuscht sei. Dies aber auf diese Art und Weise zu sehen, konnte Gross nicht nachvollziehen und kündigte ein Gespräch mit Harit an.

Frank Leszinski

 

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