Schalke: Trainer Christian Gross und das ganz spezielle Spiel

[vc_row][vc_column][us_image image=“4641″ size=“us_1600_900_crop“][vc_column_text css=“%7B%22default%22%3A%7B%22padding-top%22%3A%2210px%22%7D%7D“]Unter Druck: Trainer Gross muss mit Schalke unbedingt punkten. Foto: Schalke 04.[/vc_column_text][us_post_title tag=“h1″ css=“%7B%22default%22%3A%7B%22font-family%22%3A%22h1%22%2C%22margin-bottom%22%3A%220%22%2C%22padding-top%22%3A%221rem%22%7D%7D“][vc_column_text]

Christian Gross hat in seiner langen Trainerkarriere zwar schon viele Derbys absolviert, doch als Schalker Cheftrainer ist das Aufeinandertreffen gegen Borussia Dortmund (Sa. 18.30 Uhr) für ihn eine Premiere.

Meistens ging der Schweizer in solchen Duellen als Sieger vom Platz, wie er am Freitag mit einem Lächeln erwähnte.  Und diesmal? „Wir brauchen unbedingt Punkte, um nicht abzusteigen“, betonte der 66-Jährige, der Entschlossenheit und Cleverness von seiner Mannschaft einfordert.

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Dabei gelte es, die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff zu finden. Gross: „Wir dürfen dem BVB nicht ins offene Messer laufen“, so der Schalker Coach. Mit seiner Mannschaft habe er neue Angriffssituationen einstudiert, „die hoffentlich zum Erfolg führen“ (O-Ton-Gross).

Nastasic fällt weiter aus

Einen speziellen Plan gegen BVB-Stürmer Erling Haaland, der „sehr kraftvoll ist und den direkten Weg zum Tor sucht“, hat Gross, der gegen den Erzrivalen auf Salif Sané, Klaas Jan Huntelaar, Mark Uth, Matija Nastasic und Frederik Rönnow verzichten muss, nicht. Auch hier scheint der Schweizer ein wenig zu hoffen: „Er muss ja nicht in jedem Spiel treffen.“

Schalke dagegen muss „mindestens ein Tor schießen, um zu gewinnen“, wobei „ich jedes Mal sage, dass wir zwei Tore brauchen. Wir dürfen aber auch die Defensive nicht vernachlässigen.“

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Vertrauen zu Stambouli

Im Mittelfeld setzt Gross erneut auf die Fähigkeiten von Nabil Bentaleb. In diesem Mannschaftsteil plant der Coach offenbar keine Veränderungen, weswegen hinter Bentaleb und Suat Serdar wohl Benjamin Stambouli den Vorzug vor Omar Mascarell erhält. Gross: „Er mehr Wettkampfintensität in den Beinen hat.“

Nicht nur weil es ein Derby ist, weiß der Schalker Trainer um den Stellenwert dieser 90 Minuten. „Es sind ganz spezielle Spiele zwischen zwei Clubs, die eine große Rivalität haben. Wir brauchen die Punkte dringender als die Dortmunder, um nicht abzusteigen. Dementsprechend hat die Partie eine extrem hohe Brisanz.“ Mit Videos soll die Mannschaft zusätzlich gepusht werden. „Aber unsere Spieler wissen auch so ganz genau, worum es geht“, betont Gross.

Fortschritte im Offensivspiel

Um das Ziel Derbysieg umzusetzen, seien Entschlossenheit und Cleverness wichtig. Seit seinem Amtsantritt erkennt Gross einen Fortschritt im Offensivspiel seiner Mannschaft, da diese das Spiel weiter nach vorne verlagert habe und insgesamt druckvoller agiere. Letzteres müsse aber auch im letzten Drittel vermehrt geschehen, um, anders als zuletzt bei Union Berlin, mehr Chancen herauszuarbeiten.

„Das sind die beiden emotionalsten Spiele, die man in der Saison hat“, findet BVB-Trainer Edin Terzic. „Es steht immer viel auf dem Spiel, das ist von der Tabellenlage unabhängig.“ Und das gelte für beide Seiten: „Es geht um das eine Spiel, da sind es ähnliche Vorzeichen. Die Fans wollen sehen, dass man sich zerreißt und alles gibt. Das Derby muss gewonnen werden.“

Personelle Fragezeichen beim BVB

Was die personelle Situation bei Borussia Dortmund betrifft, gibt es noch einige Fragezeichen. Thomas Delaney, der am Donnerstag erstmals Vater wurde und wegen der bevorstehenden Geburt nicht mit in Sevilla beim Champions-League-Achtelfinalspiel war, steht wieder im Kader, Torwart Roman Bürki noch nicht. Für Dan-Axel Zagadou und Thorgan Hazard, die unter der Woche in Dortmund trainierten, könnte es reichen.

Frank Leszinski

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