In der Veltins-Arena finden in der Saison 2021/22 nur Zweitligaspiele statt. Foto: Archiv

Schalke zwischen Wut und Trauer nach dem Abstieg aus der Bundesliga

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga herrscht beim FC Schalke 04 eine Mischung aus Wut und Trauer.

Als die Schalker Profis nach dem 0:1 in Bielefeld zur Veltins-Arena zurückkehrten, wurden sie dort von 500 bis 600 teils aufgebrachten Anhängern in Empfang genommen. Dabei ist es wohl auch zu Übergriffen gekommen, die aktuell untersucht werden.

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Schalke verurteilte die Angriffe auf das Schärfste. Auch das 2020 gegründete “Spieler-Bündnis” kritisierte vehemet die nächtliche Vorfälle:

Entsetzen über Gewalt

“Wir stehen solidarisch an der Seite unserer sportlichen Kollegen und Freunde. Bei aller Enttäuschung über den Abstieg aus der 1. Bundesliga, verurteilen wir zutiefst jegliche Form von Gewalt. Solche Gewalt gehört nicht zum Fußball und kein Mensch auf dieser Welt sollte so handeln. Enttäuschung und deren Ausdruck gehört zum Sport, aber das sprengt jedes Maß und hat nichts mit Respekt und Fairness zu tun.”

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Gerald Asamoah hatte Tränen in den Augen, als er sagte: “Wenn du Tabellenletzter bist und 13 Punkte hast, wenn da einer sagt, er hat alles gegeben … dann weiß ich nicht, was ich mit dieser Person machen würde.”

Fünf Trainer in einer Saison

Schalke steht vor einem kompletten Neuaufbau. “Wir müssen schauen, dass wir wieder Jungs für den Verein gewinnen, die das Emblem würdig tragen, die wissen, was Schalke ist, worauf sie sich einlassen und was die Anforderungen sind«, sagte Dimitrios Grammozis, der fünfte Trainer in dieser Saison für Schalke desaströsen Saison.

Frank Leszinski
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