Ozan Kabak kommt bei Norwich City nicht in Schwung. Eine Rückkehr zu Schalke 2022 ist denkbar. Foto: Schalke 04

Schalker Leihspieler zwischen Euphorie und Depression

Höchst unterschiedlich sind aktuell die Entwicklungen der Schalker Leihspieler bei ihren Clubs. Besonders deutlich ist die Diskrepanz bei Rabbi Matondo und Ozan Kabak.

Rabbi Matondo schwebt momentan bei Cercle Brügge auf „Wolke sieben“. Der junge Stürmer wird Woche für Woche von den belgischen Medien hochgelobt. Im Hauptstadt-Derby gegen den FC Brügge trug der Waliser mit seiner starken Leistung wesentlich zum 2:0-Erfolg bei.

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Je länger die Partie dauerte, desto stärker präsentierte sich der 21-Jährige. Nach einem starken Dribbling gelang ihm die Vorarbeit zum entscheidenden 2:0 für seine Mannschaft.

Im Tabellenmittelfeld

Cercle Brügge feierte damit den siebten Saisonsieg und steht damit im gesicherten Tabellenmittelfeld. Der Trainerwechsel hat Brügge offenbar gut getan. Unter dem Österreicher Dominik Thalhammer gab es vier Siege in fünf Partien.

Ozan Kabak wird dagegen bei Norwich City weiterhin nicht glücklich. Im Gegenteil, der Aufsteiger droht als Tabellenschlusslicht der Premier League mehr und mehr den Anschluss zu den übrigen Mannschaften zu verlieren.

Elfmeter verursacht

Und auch Kabak selbst kommt nicht in Schwung. Bei der 0:5-Heimschlappe gegen den FC Arsenal verursachte er einen Foulelfmeter, der das vierte Gegentor für Norwich zur Folge hatte.

Kabak kam – auch krankheitsbedingt – bisher nur in neun von 18 Ligaspielen zum Einsatz. Seine schwachen Leistungen haben auch Einfluss auf seinen Marktwert, der von 25 auf mittlerweile 15 Millionen Euro gesunken ist. Und selbst diese Summe scheint angesichts der Corona-Pandemie sehr hoch gegriffen.

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