Warum Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder ins Schwärmen gerät

Soll den Schalker Angriff beleben: Neuzugang Jordan Larsson. Foto: Schalke 04

Schalke hat sich in der Offensive mit Jordan Larsson verstärkt. Warum Sportdirektor Rouven Schröder ins Schwärmen gerät.

Jordan Larsson hat bei den Königsblauen einen Vertrag bis 2025 unterschrieben. Er kommt ablösefrei und erhält die Rückennnummer sieben.

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„Jordan hat uns in den Gesprächen davon überzeugt, dass er eine riesige Lust auf Schalke 04 und unsere gemeinsame Mission Klassenerhalt hat. Er kann sowohl als zweite Spitze als auch auf dem Flügel für Gefahr sorgen, und seine Qualitäten werden unser Angriffsspiel unberechenbarer machen“, sagte  Schröder. „Dabei sorgt er nicht nur selbst für Torgefahr, sondern setzt seine Mitspieler auch regelmäßig durch kluge Aktionen in Szene.“

Mit Tempo und Technik

Trainer Frank Kramer freut sich über eine weitere Offensivoption: „Jordan passt mit seiner Art Fußball zu spielen sehr gut zu uns. Er sucht immer wieder das Eins-gegen-Eins und ist jederzeit in der Lage, sich mit seinem Tempo und seiner Technik durchzusetzen. Gleichzeitig weiß er, wie wichtig das Spiel gegen den Ball ist. Ich bin überzeugt davon, dass er sich schnell im Team und unserem Spiel zurechtfinden wird.“

Die neue Nummer sieben sagte: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass der Wechsel zustande gekommen ist. Schalke 04 hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Entwicklung genommen, die ich aus der Ferne aufmerksam verfolgt habe. Jetzt freue ich mich, ein Teil des Teams zu werden und meinen Beitrag zu einer für uns erfolgreichen Saison zu leisten.“

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Sohn einer Sturm-Legende

Jordan Larsson, am 20. Juni 1997 im niederländischen Rotterdam geboren, startete seine fußballerische Karriere in der Jugend des FC Barcelona. Der Sohn von Stürmer-Legende Henrik Larsson wechselte 2006 zum schwedischen Club Högaborg und kam über Helsingborg zurück in die Niederlande. Nach einem Jahr beim NEC Nijmegen zog es den Offensivmann im Januar 2018 erneut in den hohen Norden zum IFK Norrköping.

2019 folgte der Wechsel zu Spartak Moskau – in 83 Pflichtspielen erzielte er dabei 27 Tore und assistiere neun Mal. 56 dieser Partien bestritt Larsson gemeinsam mit Alex Král. Im April 2022 wechselte der Angreifer für drei Monate auf Leihbasis zum AIK Solna, ehe er im Anschluss seinen Vertrag beim russischen Hauptstadtclub auflöste.

Frank Leszinski
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