Rodrigo Zalazar (l.) kämpft um einen Stammplatz im Mittelfeld. Foto: Rabas

Wo der Schalker Konkurrenzkampf am größten ist

Die Schalker Personallage hat sich mittlerweile so entspannt, dass Trainer Dimitrios Grammozis einen harten Konkurrenzkampf moderieren muss. Vor allem im Mittelfeld.

Durch die Rückkehr von Danny Latza hat der Schalker Trainer auf der Achter-Position ein Luxus-Problem, weil dort auch Dominic Drexler und Rodrigo Zalazar einen Stammplatz beanspruchen. Auch Blendi Idrizi und Yaroslav Mikhailov wären Optionen, Florian Flick und Marc Rzatkowski im weiteren Sinne auch noch.

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Gegen Darmstadt entschied sich Grammozis für Latza und Drexler, was ihm einige Kritik einbrachte, zumal der Schalker Mannschaftskapitän das 1:2 mitverschuldete. Der Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselte Zalazar reagierte tief enttäuscht und weinte nach dem Schlusspfiff auf der Bank.

Selbstkritik von Latza

Auch Latza zeigte sich selbstkritisch. “Wir haben den Gegner zum Toreschießen eingeladen. Auch mir ist ein schwerer Fehler vor dem zweiten Gegentor unterlaufen”, so der 31-Jährige

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Grammozis sieht das Positive im verschärften Konkurrenzkampf bereits in den Trainingseinheiten, weil deren Qualität einen weiteren Schub bekommen hätten. Seinen Kapitän nahm er in Schutz. “Es ist klar, dass Danny nach der langen Verletzung noch nicht bei 100 Prozent ist”, betonte der Schalker Trainer, der mit seiner Mannschaft nun vor den “Wochen der Wahrheit” steht. Denn mit Ausnahme von Sandhausen bekommt es Schalke in den nächsten Wochen ausschließlich mit Mannschaften zu tun, die um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen wollen.

Obwohl Latza gegen Darmstadt nicht überzeugte, ist sein sportlicher Stellenwert bei Grammozis hoch. “Er ist unser Kapitän und auf dem Platz eine wichtige Persönlichkeit. Wenn er für 60, 70 Minuten fit ist, dann spielt er bei mir”.

Frank Leszinski

 

 

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