Gelsenkirchen will Austragungsort der Fußball-WM der Frauen werden

Gelsenkirchen will Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft der Frauen 2027 werden. Die Stadt nimmt am nationalen Bewerbungsverfahren teil.
Gelsenkirchen will Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft der Frauen 2027 werden. Die Stadt nimmt am nationalen Bewerbungsverfahren teil.
Symbolbild: Alexander Fox | PlaNet Fox auf Pixabay

 

Nach dem Fußball-Sommermärchen der Weltmeisterschaft 2006 und der Europameisterschaft in zwei Jahren soll im Jahr 2027 ein weiteres großes Fußballfest in Gelsenkirchen folgen. „Three Nations. One Goal“ – unter diesem Motto haben sich der niederländische und belgische Fußballverband gemeinsam mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) um die Ausrichtung der Fußball FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 beworben. Auch Gelsenkirchen bewirbt sich darum, einer der Austragungsorte zu sein. Das hatte der Rat der Stadt am 12. Mai beschlossen. Nun sind fristgerecht die Bewerbungsunterlagen beim DFB eingereicht worden.

„Noch heute kommen die Bürgerinnen und Bürger ins Schwärmen, wenn sie sich an das Sommermärchen 2006 erinnern. Menschen aus aller Welt waren dem Charme des Fußballs verfallen und fühlten sich zu Gast bei Freunden“, erklärt Oberbürgermeisterin Karin Welge im begleitenden Motivationsschreiben an den DFB. Denn in Gelsenkirchen sei „Zu Gast bei Freunden“ weit mehr als ein Slogan gewesen. „Es wurde tatsächlich gelebt.“

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DFB kann bis zu vier Spielorte benennen

Als sogenannte Host Cities haben sich neben Gelsenkirchen Aachen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Köln und Mönchengladbach beworben. Bis zu vier Spielorte kann der DFB benennen und legt bei der Auswahl strenge Kriterien an. In einem Schreiben an den DFB, das erläutert, warum die Stadt die Weltmeisterschaft 2027 austragen will, sollten auch Konzepte zur Frauenfußball-Entwicklung sowie Frauen- und Vielfaltsförderung entwickelt werden.

Welge will die Begeisterung für den Frauenfußball entfachen und über das WM-Jahr 2027 nachhaltig fördern: „Nach den zwei großen Fußballturnieren der Herren, ist es nun an der Zeit, dem Frauenfußball die Plattform zu bieten, die er verdient hat. Gerade als Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen habe ich ein großes Interesse daran, den besonderen Fokus auf die Frauen in unserer Stadt zu richten.“

Steffi Jones lebt in Gelsenkirchen

Mit Steffi Jones lebt eine der ganz Großen des Frauenfußballs in der Stadt. Die ehemalige, mehr als hundertfache Fußballnationalspielerin, Welt- und Europameisterin, ist zudem für den Gelsenkirchener Verein SSV Buer 07/28 tätig. Außerdem besuchte Nationalspielerin Alexandra Popp die vom DFB als Eliteschule des Fußballs zertifizierte Gesamtschule Berger Feld. Ende des Jahres will der DFB verkünden, welche Städte es geschafft haben und Spielstätte der Fußballweltmeisterschaft der Frauen in fünf Jahren sind.

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