Rabbi Matondo wird von mehreren Vereinen umworben. Foto: Schalke 04

In den Kader des FC Schalke 04 kommt Bewegung

Schalke hat Sead Kolasinac bis zum Saisonende vom FC Arsenal ausgeliehen. Der Halbjahresvertrag tritt am dem 4. Januar in Kraft. Kolasinac erhält die Rückennummer 20.

 

Über die Modalitäten der Zusammenarbeit vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass Kolasinac zu erheblichen finanziellen Zugeständnissen bereit war. Bei Arsenal soll er neun Millionen Euro pro Jahr verdient haben.

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„Wir haben intensiv an der Rückkehr von Sead Kolasinac gearbeitet und sind richtig stolz, dass mit ihm ein echter Schalker Junge heimkehrt“, sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. „Sead verkörpert genau die Werte, die Schalke 04 auszeichnen und die im Kampf um den Klassenerhalt elementar sind: ein unbändiger Wille und ein starker Charakter.“

 

Vom Klassenerhalt überzeugt

 

Auch „Seo“ freut sich auf seine Rückkehr: „Ich bin froh und stolz, ab sofort wieder das Trikot des FC Schalke 04 tragen zu dürfen. Der Verein befindet sich derzeit in einer ganz schwierigen Situation. In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass wir so viele Punkte wie möglich holen. Gemeinsam werden wir den Klassenerhalt schaffen – davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt!“

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Kolasinac weiter: „Ich freue mich zudem auf viele bekannte Gesichter aus der Mannschaft und deren Umfeld. Der Kontakt zum FC Schalke 04 ist nie abgerissen. Die Rückkehr nach Gelsenkirchen ist für mich eine absolute Herzensangelegenheit.“

 

Wechselt Rabbi Matondo?

 

Dreieinhalb Jahre hatte Kolasinac für Arsenal London gespielt und in der Saison FA Cup gewonnen. Zudem triumphierte Kolasinac 2017 und 2020 mit dem FC Arsenal im nationalen Supercup.

 

In seiner königsblauen Vita stehen bislang 94 Bundesligaspiele, in denen Kolasinac vier Tore gelangen. Hinzu kommen sechs Begegnungen im DFB-Pokal, neun Partien in der Champions League und 14 Duelle in der Europa League.

 

Kutucu nach Istanbul?

 

Dies dürfte nicht die einzige Veränderung im Schalker Kader bleiben. Die Königsblauen suchen noch einen Rechtsverteidiger und einen Stürmer. Dies dürfte aber nur zu realisieren sein, wenn Spieler den Verein verlassen.

 

Als heißer Abgabekandidat gilt Ozan Kabak. Interesse soll es schon seit Monaten vom FC Liverpool und den Mailänder Vereinen geben.

 

“Wales Online” berichtet von regem Interesse an Rabbi Matondo aus Premier League und Championship für eine Ausleihe im anstehenden Winter-Transferfenster. Die Erstligisten Brighton & Hove Albion und Crystal Palace sowie die Zweitligisten AFC Bournemouth und FC Watford sollen ein Auge auf Matondo geworfen haben. Zudem sei auch Serie A-Klub Atalanta Bergamo weiterhin interessiert.

 

Auch Ahmed Kutucu denkt angeblich an eine Luftveränderung. An ihm soll Fenerbahce Istanbul interessiert sein.

Frank Leszinski

 

 

 

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