Platzsturm in Nürnberg: Schalker Fans feiern zusammen mit FCN-Anhängern den Zweitliga-Titel. Foto: Leszinski

Jubel, Trubel, Heiterkeit: So feiert Schalke 04 den Zweitliga-Titel

Schalke 04 im Feiermodus: Nach dem Gewinn des Zweitligatitels ließen es Spieler, Staff und die Mitarbeiter richtig krachen.

Mit einem Sonderzug ging es aus Nürnberg zurück in die Heimat. Bis zum frühen Morgen wurde ausgiebig gefeiert. “Wir wollen diese Zeit genießen”, sagte Sportdirektor Rouven Schröder.

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Am Montag ging es ab 18 Uhr mit der Aufstiegsfeier auf dem Rudi-Assauer-Platz vor der Geschäftsstelle weiter. Deshalb blieben die Geschäftsstelle, das ServiceCenter sowie die Fanshops auf dem Vereinsgelände, in der Gelsenkirchener Innenstadt und im CentrO geschlossen.

Charakter und Leidenschaft

In Nürnberg war die Schalker Begeisterung beim Schlusspfiff groß und drückte sich auch in den Statements der Protagonisten aus. Interimstrainer Mike Büskens bilanzierte: “Die Jungs haben sich nicht damit zufriedengegeben, aufgestiegen zu sein. Sie wollten unbedingt als Erster die Saison beenden. Das sagt so viel aus über den Charakter der Jungs, die Leidenschaft, mit der sie dieses Ziel verfolgt haben”.

“Buyo” bedankte sich bei allen, die zum Aufstieg beigetragen haben: “Der Support war riesig. Es war mir eine Freude, diesen Weg für zweieinhalb Monate begleitet zu haben”. Außerdem blickte er auch schon ein Stück voraus: “Die Aufgabe in der Bundesliga wird für uns nicht einfach sein. Für uns geht es darum, mit der Situation demütig umzugehen und geschlossen in die neue Saison zu gehen. In dieser wird es schwierige Phasen geben, die Bundesliga wird für uns kein Selbstgänger”.

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Vater gratuliert Sohn

Auch nach dem Spielende konnte Rodrigo Zalazar kaum fassen. “Als der Ball im Tor lag, konnte ich es erst gar nicht glauben. Ich hatte gesehen, dass der Torhüter etwas zu weit vor seinem Kasten steht – da habe ich es einfach probiert. Es war sicherlich der bislang schönste Treffer in meiner Karriere”.

Auch Zalazar Senior blieb dieser spektakuläre Treffer nicht verborgen. “Kurz nach dem Abpfiff hat sich mein Vater gemeldet und gesagt, dass er in jungen Jahren auch einmal auf diese Art und Weise getroffen hat. Und dass ich jetzt in seine Fußstapfen getreten bin”, verriet Rodrigo Zalazar auf der Schalker Homepage.

Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde fasste die Saison so zusammen: “Ich bin sehr glücklich, dass wir nach dem Aufstieg nun auch die Zweitliga-Meisterschaft feiern können. Das haben wir als Mannschaft, das haben die Fans, der gesamte Verein verdient. Glücklich bin ich auch darüber, dass ich zum Abschluss noch einmal getroffen und mein Ziel, die 30 Saisontore, tatsächlich erreicht habe. Mein Dank gilt meinen Mannschaftskollegen. Ohne sie hätte ich das niemals geschafft”.

Frank Leszinski
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