Dominick Drexler formulierte trotz des klaren Sieges gegen Sandhausen auch selbstkritische Töne. Foto: Rabas

Schalke-Stürmer Bülter blüht ohne Sturmpartner Terodde auf

Wer hätte das gedacht? Schalke schießt in einer Halbzeit fünf Tore, obwohl Simon Terodde nicht dabei ist.

Sein Sturmpartner Marius Bülter sprang in die Bresche. Mit zwei Treffern und einem Assist gehörte er zu den herausragenden Schalker Spielern beim 5:2-Erfolg gegen den SV Sandhausen. Dies war für den Zugang vom 1. FC Union Berlin besonders wichtig, weil er in den letzten Partien nicht überzeugt hatte und sogar vorzeitig ausgewechselt worden war.

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Seine persönliche Bilanz ließ sich nach 15 Einsätzen mit sechs Treffer und fünf Vorlagen jetzt wieder vielversprechend. Bülter war natürlich hinterher glücklich:  “Wir haben bereits vor der Pause viele Chancen gehabt – die haben wir leider nicht genutzt. Der Start in die zweite Halbzeit war dann denkbar schlecht. Aber wir sind am Ball geblieben und haben eine gute Antwort auf den Rückstand gegeben”.

Intensive Kommunikation

Dass die Offensive der Königsblauen in der zweiten Halbzeit so auf Touren kam, führte der Stürmer auf eine intensive Kommunikation in den letzten Wochen zurück. Bülter: “In den vergangenen Wochen haben wir viel darüber gesprochen, was offensiv nicht so gut gelaufen ist. Gegen Sandhausen war das anders. Wir haben viele Spieler in die gegnerische Hälfte bekommen, haben viele Chancen herausgespielt und dann in der zweiten Halbzeit auch genutzt. Ich freue mich, dass mir zwei Tore gelungen sind. Das tut gut. Vor allem, weil ich in der ersten Halbzeit eine gute Möglichkeit vergeben habe. Das hat mich sehr geärgert.”

Der diesmal als Kapitän auflaufende Dominick Drexler formulierte bei aller Freude über den klaren Sieg auch selbstkritische Töne. “Ich bin sehr glücklich, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten. Die drei Punkte sind sehr wichtig. Wir haben viel Power auf den Platz gebracht und konnten uns dafür belohnen. Trotzdem war nicht alles gut: Wir müssen die individuellen Fehler in unserem Spiel abstellen. In solch einem Spiel dürfen wir nicht in Rückstand geraten. Mit dem schnellen Ausgleich haben wir aber eine gute Antwort gegeben. Wir wussten, dass wir noch genug Zeit haben, um das Spiel zu drehen”.

Frank Leszinski
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