In Mittersill trainieren die Königsblauen vor herrlicher Kulisse. Foto: Leszinski

Schalke verkauft E-Sport-Lizenz und startet ins Trainingslager

Mit 27 Spielern ins Schalke 04 ins Trainingslager nach Mittersill gefahren. Dort machte der Verein öffentlich, dass er seine E-Sport-Lizenz für 26,5 Millionen Euro verkauft hat.

Neben Ozan Kabak (Urlaub) und Matthew Hoppe (Gold-Cup) sind zwei Spieler nicht mitgeflogen: Ahmed Kutucu blieb mit Oberschenkelproblemen in Deutschland, Rabbi Matondo hat nach Klubangaben leichte Knieprobleme. Das Offensiv-Duo absolviert auf Schalke ein individuelles Programm und könnte im Verlauf des Trainingslagers nachreisen.

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Ansonsten sind alle mit dabei, auch Verkaufskandidaten wie Matija Nastasic, Amine Harit, Hamza Mendyl und Omar Mascarell. Yaroslav Mikhailov gehört als Gastspieler dazu – er trainiert bis auf Weiteres im Rahmen einer Kooperation mit, die Schalke mit Zenit St. Petersburg eingegangen ist. Eine Verpflichtung des Offensivspielers ist angeblich nicht geplant.

Tekpetey verlässt Schalke

Derweil ist nun offiziell, dass Bernard Tekpetey nicht mehr zum FC Schalke 04  zurückkehrt. Der Stürmer war im vergangenen Sommer für zwei Jahre an den bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad ausgeliehen worden, jetzt haben sich die Gelsenkirchener mit dem bulgarischen Meister auf einen endgültigen Transfer des 23-Jährigen geeinigt. Tekpeteys Vertrag auf Schalke lief ursprünglich bis 2023.

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“Für beide Seiten ergibt diese Entscheidung sehr viel Sinn”, sagt Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder. Tekpetey habe “bei Ludogorets Razgrad sein sportliches Glück gefunden und direkt im ersten Jahr die nationale Meisterschaft feiern dürfen. Dass wir den endgültigen Wechsel schon jetzt vollziehen konnten, tut uns wiederum wirtschaftlich gut.”

26,5 Millionen Euro

Noch besser tut Schalke in finanzieller Hinsicht der Verkauf seines Startplatzes  in der europäischen League-of-Legends-Liga LEC an die E-Sport-Organisation BDS aus der Schweiz.

Der Verkauf  bringt dem Bundesligisten 26,5 Millionen Euro. 2019 kostete der Slot in der Franchise-Liga acht Millionen Euro. Vorbereitungen für einen möglichen Verkauf hatten schon im Herbst 2020 begonnen, als sich das schlechte Abschneiden in der Fußball-Bundesliga andeutete.

Frank Leszinski
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