Torwart Frederik Rönnow erlebte beim FC Schalke 04 bisher Höhen und Tiefen. Foto: Rabas

Warum Schalke-Torwart Frederik Rönnow sich nicht unterkriegen lässt

Frederik Rönnow gehörte im bisherigen Saisonverlauf zu den wenigen Schalker Spielern, denen man ordentliche Leistungen bescheinigen konnte. Trotzdem ist der Schlussmann weit davon entfernt, zufrieden zu sein.

Denn eine im Training zugezogene Adduktorenverletzung setzte ihn rund drei Monate außer Gefecht. Beim 0:0 gegen Mainz feierte er ein ordentliches Comeback. Auch sein neuer Trainer Dimitrios Grammozis war zufrieden: “Er hat seine Sache gegen Mainz super gemacht und zwei, drei ganz wichtige Bälle entschärft. Er hat uns den Punkt festgehalten”, so der 42-Jährige.

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Ob damit eine Vorentscheidung im Kampf um die Nummer eins im Schalker Tor gefallen ist, wollte Grammozis indes noch nicht bestätigen. Ralf Fährmann muss wegen einer angebrochenen Rippe noch weiter pausieren. Der 36-jährige Michael Langer wird nur im absoluten Notfall eingesetzt.

Zukunft ist noch nicht geklärt

Der drohe Schalker Abstieg setzt auch Frederik Rönnow zu. Aber es ist nicht die schwierigste Zeit seiner Karriere. Das war in der Saison 2013/2014, wo der heute 28-Jährige ein Jahr wegen Knieproblemen ausfiel. Damals spielte er für seinen Heimatverein AS Horsens in Dänemark.

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Wie es mit Rönnow nach der Saison weiter geht, ist noch völlig offen. Die Ausleihe mit Eintracht Frankfurt ist dann beendet. Ob die Hessen weiter mit ihm planen, steht noch nicht fest.

Deshalb ist es für den Dänen besonders wichtig, dass er bis zum Saisonende gute Leistungen bringt. Am Samstag hat er die Gelegenheit dazu beim Bundesligaspiel in Wolfsburg, wo Omar Mascarell wegen seiner fünften Gelben Karte den Schalkern nicht zur Verfügung steht.

Frank Leszinski

 

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